Godramstein

Impressionen aus Godramstein
Bilder von Werner Dürphold

 

 

Ortsbeiratsmitglieder:

Hans Volkhardt, Karl Theobald

Kandidatenliste Godramstein:

„Hans Volkhardt führt die die Ortsbeiratsliste der Godramsteiner Freien Wähler für die Kommunalwahl 2009 an. Der bisherige Spitzenkandidat und stellvertretende Ortsvorsteher Werner Dürphold kandidiert aus Altersgründen auf Platz 15.

Folgende Kandidaten wurden jeweils einstimmig gewählt:

1.      Hans Volkhardt

2.      Karl Theobald

3.      Otto Übel

4.      Stefan Dürphold

5.      Nicole Pfenning

6.      Jürgen Volkhardt

7.      Marcel Barbey

8.      Gabi Vogt

9.      Andreas Keßler

10.  Peter Streily

11.  Udo Lamek

12.  Bernd Martin

13.  Hans-Jürgen Schaubel

14.  Sarah König

15.  Werner Dürphold

Die FWG freut sich besonders über die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses und der geteerten Zufahrt zum Sport- und Freizeitgelände. Beide Maßnahmen wurden mit Zustimmung und unter Mitwirkung der FWG realisiert.

 Unterstützt wird von der FWG die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes. Die FWG erhofft sich dadurch eine Belebung des Dorfmittelpunktes. Die FWG könnte sich an dieser Stelle einen Weinprobierstand der Godramsteiner Winzer vorstellen.

Die von der FWG seit langem geforderte Beleuchtung des Radweges nach Landau ist noch immer nicht realisiert. Gerade in der dunklen Jahreszeit wäre eine Beleuchtung in den Morgenstunden, wenn viele Schüler mit dem Fahrrad nach Landau fahren und am frühen Abend erforderlich.

Die FWG spricht sich zudem dafür aus, dass nach Einführung des Wiederkehrenden Beitrags verschiedene Straßen wie z.B. die Frankweilerstraße, die Bornergasse und die Böchingerstr. ausgebaut werden

Zudem unterstützt die FWG die Ausweisung eines kleinen Neubaugebietes, damit bauwillige junge Familien nicht in den Landkreis abwandern müssen“. 

 

 

 

Sülzloch

Die FWG bedauert außerordentlich, was sich derzeit im Godramsteiner Sülzloch abspielt.

Die Diskussion verläuft von Beginn an in eine völlig falsche, bedenkliche Richtung.

Dabei hätte sich das Kleingartengebiet Sülzloch zu einem Musterbeispiel für gelebte Integration entwickeln können.

Es geht letztendlich um nichts anderes als den Rückbau von zu groß geratenen Lauben, Gewächshäusern und das Aufstauen des Sülzlochgrabens. Dabei gelten die gesetzlichen Regeln für alle in gleicher Weise. Ausnahmen darf es weder für Deutsche, Türken noch Italiener in die eine oder andere Richtung geben.

Schuld an der jetzigen Entwicklung ist weder der Ortsvorsteher, noch die Dorfgemeinschaft, noch die Verwaltung. Wer das Sülzloch – aus welchen Gründen auch immer – auf die „Ausländerschiene“ stellt, gießt im wahrsten Sinne des Wortes „Öl ins Feuer“. Zur Eskalation tragen die bei, die Gartenhäuschen anzünden und  Parolen auf das Auto des Ortsvorstehers schmieren.

Damit wird die Stimmung nur noch mehr aufgeheizt, was einer sachlichen Diskussion und Lösung der Problematik zuwider läuft. Niemand will „Integrationsunwilligen Platz machen“, wie dies Herr Hoos vollkommen unsachlich schreibt.

Alle Beteiligten sind aufgefordert, zur Sachlichkeit zurück zu kehren und sich an einen Tisch zu setzen. Es ist u.E nicht nur „zu prüfen ob ein Gespräch sinnvoll ist“, wie dies der Oberbürgermeister bemerkt, sondern es besteht die zwingende Notwendigkeit, Gespräche zu führen.

Der Verwaltung kann nicht vorgeworfen werden, dass sie untätig geblieben sei.

Beigeordneter Rudi Klemm hat noch im Juni mit zwei Mitarbeitern des Umweltamtes eine Ortsbegehung durchgeführt um sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. Dabei hat Klemm festgestellt, dass sämtliche Gewächshäuser, ein Großteil der Aufstauungen und der größte Teil der zu großen Lauben beseitigt waren.

Während der Ortsbesichtigung hatte der für das Umweltamt zuständige Beigeordnete Gelegenheit, mit Betroffenen zu sprechen und Probleme zu erörtern. Er ist dabei auf großes Verständnis gestoßen und hat festgestellt, dass eine Beratung vor Ort hilfreich sein kann, um den Kleingärtnern die Situation zu erläutern.

Die FWG sieht es als positives Zeichen, dass der Großteil der Verfügungen umgesetzt wurde.

Vor dem möglicherweise zwangsweisen Abriss eines Gebäudes hat der Gesetzgeber einen Verfahrensweg aufgebaut, der zu beachten ist. Und das ist gut so. Niemandem in unserem Rechtsstaat wäre damit gedient, wenn ohne den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, mit Rechtsmitteln gegen eine Beseitigungsverfügung vorgehen zu können, die Bagger mit der Abrissbirne anrollen würden. Was allerdings auf der anderen Seite nicht bedeuten kann, dass Betroffene auf Verfügungen mit „Nichtstun“ reagieren.

Die FWG unterstützt die Bemühungen von Ortsvorsteher Wolfgang Kern voll und ganz. Ausgerechnet ihm Untätigkeit vorzuwerfen, geht an der Realität weit vorbei.

Das kann jeder bestätigen, der die überaus engagierte Arbeit von Wolfgang Kern in vergangenen Jahrzehnten kennt.

 

gez.                                                               gez.

Hans Volkhardt                                            Karl Theobald

Ortsbeiratsmitglieder Godramstein

 

 

 

 

Bauruine in Godramstein

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nicht nur in der Landauer Innenstadt gibt es eine Bauruine.

Auch inmitten des  Godramsteiner Baugebiets Plöck „vegetiert“ seit Jahren ein nicht fertig gestelltes Wohnhaus vor sich hin. Es handelt sich dabei um den wesentlichen Teil eines Wohnblocks mit mehreren Wohnungen. Drei Wohnungen auf drei Etagen sind noch im Rohbau. Der genannte Teil des Hauses ist nicht verputzt, teilweise fehlen die Fenster. Das Gelände ist von einem Bauzaun und wuchernder Vegetation umgeben. Verrostete und verrottete Baumaterialen sind um das Haus und innerhalb des Baus zu sehen.  

Kein schöner Anblick für die Nachbarn, die ihre Grundstücke und Gärten pflegen, aber den unschönen Anblick einer Bauruine seit Jahren ertragen müssen.

Bereits im Jahr 1999 hat eine Ortsbesichtigung mit dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Wolff im Beisein des Bauamtes und des Godramsteiner Ortsbeirates stattgefunden. Passiert ist seitdem nichts.

Die Godramsteiner Bürger haben das gleiche Recht wie die Passanten und Anwohner der Marktstraße. Der geschilderte Zustand in Godramstein ist genauso wenig hinnehmbar wie der allseits bekannte Zustand an der Marktstraße.

Die FWG bittet um einen Bericht über die möglichen Maßnahmen in Godramstein in der nächsten Sitzung des Bauausschusses und des Ortsbeirates Godramstein.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Volkhardt

Fraktionsvorsitzender